Co-Co Interactive
Bezieht die Gruppe ein.
Die Situation
Fünfundzwanzig Menschen im Raum, anderthalb Stunden. Jede und jeder bringt eine eigene Sicht mit, eine Idee, manchmal einen Einwand.
Eine Umfrage macht daraus einen Balken und eine Mehrheit, und die Hälfte dessen, was im Raum ist, fällt dabei weg. Eine offene Runde hört alle, aber nach zwanzig Minuten weiß niemand mehr so genau, wo die Gruppe eigentlich steht.
Die Frage
Wie werden viele verschiedene Stimmen sichtbar, und die Gruppe kann trotzdem entscheiden, was als Nächstes passiert?
Was Du damit tust
- Alle sind in Sekunden drin: QR-Code scannen, Code eingeben, fertig. Kein Konto, keine App, kein Tracking.
- Die Gruppe legt Punkte auf ein Bild, bringt Dinge in eine Reihenfolge oder verortet sich in einem Quadranten, statt nur Knöpfe zu drücken.
- Du siehst, wo die Intentionen im Raum nah beieinander liegen und wo nicht, als Spirale auf jedem Telefon und als Feld für die Moderation.
- Bei einer Entscheidung antworten erst alle verdeckt. Dann wird offengelegt, dann darf man sich bewegen, und Du siehst, wie viele es getan haben.
- Ein Einwand wird zu etwas, das die Gruppe bearbeiten kann. Er hält das Gespräch nicht an und wird auch nicht überstimmt.
- Kommentare kannst Du auf Wunsch genauer ansehen lassen. Jede Aussage führt zu den Beiträgen zurück, aus denen sie stammt.
- Nebenher kann jede und jeder jederzeit anonym ein Zeichen geben, ohne auf die nächste Frage zu warten. Du schaltest das je Raum zu.
- Den Ablauf bereitest Du als Spielplan vor und rufst ihn im Workshop Schritt für Schritt ab.
Erweitern Einen Spielplan exportierst Du als JSON-Datei und gibst ihn weiter; einen vorbereiteten Raum legst Du als Vorlage an. Was heute geht →
src/assets/img/interactive.png
und im Frontmatter als bild: eintragen.
Was dabei auffällt
Unterschiedlichkeit muss nicht erst verschwinden, damit eine Gruppe weiterkommt. Oft ist sie genau das Material, aus dem der nächste Schritt entsteht.
Eine Gruppe muss dafür nicht einer Meinung sein. Es reicht, dass die Richtung weit genug geteilt ist.
Wofür es nicht gebaut ist
Keine Eventplattform und kein Videokonferenzsystem. Interactive ist für Gruppen gebaut, die zusammen in einem Raum sind oder sich ohnehin schon sehen. Es überträgt kein Bild und keinen Ton.
Es ersetzt auch keine Moderation. Es gibt der Gruppe eine Stimme — was daraus wird, entscheidet sich zwischen den Menschen im Raum.
Preis
Gerade gibt es Co-Co Interactive über den Founding Access, voraussichtlich bis Ende Dezember 2026: persönlich begleitet, mit Rechnung statt Shop. Einzelpreise folgen mit dem Public Release.
Neuigkeiten
Neuigkeiten zu Co-Co Interactive
Selten und kurz — wenn sich an Co-Co Interactive etwas Wesentliches ändert. Technische Updates kommen in der App an, nicht per Mail.
Die Adresse geht an unser Business Backend unter
api.co-co.space und gilt erst, wenn Du sie in der Mail
bestätigst — lässt Du die Mail liegen, passiert nichts. Abmelden geht in jeder Neuigkeiten-Mail mit einem Klick.
Datenschutz
Voraussetzungen
- Für die Moderation
- ein aktueller Browser
- Für Teilnehmende
- ein Telefon mit Browser, sonst nichts
- Gruppengröße
- gut geeignet für etwa 10 bis 60
- Installation
- keine — läuft unter interactive.co-co.space
Datensparsam, weil so gebaut
Der Server hält nur den flüchtigen Live-Zustand eines laufenden Workshops — im Arbeitsspeicher, nicht in einer Datenbank. Was der Runde gehört, bleibt in der Runde und ist danach weg.
Was bleibt, ist Moderatorenmaterial: Spielpläne und Session-Archive. Die liegen in einer kleinen lokalen Datenbank hinter einem Token.
Das lässt sich nicht umstellen, es ist die Bauweise. Für Betriebsräte und Personalabteilungen ist das erfahrungsgemäß der Punkt, an dem die Entscheidung fällt.